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BERUFSKOLLEG UND BERUFLICHES GYMNASIUM DER STADT HAMM

Tauche ein in den Sorpesee und genieße einen tiefen Einblick

Der Sorpesee, auch als Sorpetalspeere bekannt, ist ein wahres Multi - Talent: nicht nur, dass er der Wasserregulierung der Ruhr, der Wasserversorgung und der Stromerzeugung dient, bietet er jungen Biologie-Begeisterten auch ein reich gefülltes Forschungsgebiet. Im April 2019 besuchten besuchten die Leistungskurse des Beruflichen Gymnasiums des Elisabeth-Lüders-Berufskollegs die Öko-Station am Sorpesee.


Aber wie wird geforscht?

Um dem See ordentlich auf den Grund zu gehen, lässt sich die Ökologische Station in der Jugendherberge ,,Sorpesee" allerhand einfallen. Am ersten Tag fährt man mit Booten auf den See um Messungen durchzuführen, wodurch man eine gute Gelegenheit hat anzukommen und anderseits bei schönem Wetter einen schönen Ausflug unternimmt.

Neben der Tatsache, dass ein gut geplanter, aber nicht überfüllter Tagesablauf mit Skript, das der Orientierung dient, vorliegt, ist die Station mit tollen und vor allem selbst gebauten Hilfsmitteln ausgestattet. Diese reichen von einem Filter, der über Druck funktioniert, bis hin zu einer Apparatur, die sogar Wasser aus 45 Metern Tiefe unter Eigenantrieb durch Kurbeln an die Wasseroberfläche holt.


Die Proben untersucht man mit speziellen Verfahren und den selbst gebauten Hilfsmitteln selbst. Das Arbeiten an den Geräten ist einfach zu verstehen und falls Rückfragen vorhanden sind, werden diese adäquat beantwortet. Am letzten Tag werden die Ergebnisse ausgewertet, die durch Diagramme eine einfach verständliche Auskunft über Temperatur, Sauerstoff-, Mineralstoff-, Methan-, und Chlorophyllgehalt und Gehalt des anorganischen Kohlenstoffs gibt. Grundsätzlich ist kein tiefgreifendes Vorwissen nötig, um die Untersuchungen, die Arbeiten an den Geräten und die Ergebnisse nachvollziehen zu können.

Insgesamt sind die drei Forschertage eine sehr gute Ergänzung zum Biologieunterricht im Rahmen des Themenkreises Ökologie, in dem oft sowohl Geräte als auch Zeit fehlt sich so intensiv und anschaulich mit dem Thema auseinander zu setzen.


Alexandra Bathe und Rebecca Reibis (GE 12 des ELBK)