Projekte Berufliches Gymnasium (GP & GG)

Unterrichtsveranstaltungen

Englisch im Sportunterricht (2020)

Mit Sport zu besserem Englisch - Pilotprojekt kommt gut an

Die Jahrgangsstufe 11 des ELBK Hamm nimmt am Pilotprojekt „Physical Education in Englisch“ mit dem Schwerpunkt, im Sportunterricht nur mit der englischen Sprache zu kommunizieren, teil. das Projekt kommt bei en Beteiligten gut an; Schüler lernen Englisch in einer anderen Umgebung anzuwenden und Hemmschwellen leichter abzubauen.

Ziel des Projektes ist es, die Kompetenzen der Schüler zu erweitern, indem sie die englische Sprache im sportlichen Bereich anwenden und so ihr Vokabular erweitern. Zudem lernen die Schüler verschiedene nationale und internationale Sportarten wie Frisbee oder Akrobatik kennen. So können motorische Fähigkeiten mit sprachlichem Können verbunden werden. geplant ist das Projekt bis zu Klasse 13. Danach soll eine Evaluation stattfinden.

Besuch der Ökologiestation am Sorpesee (2019)

Tauche ein in den Sorpesee

Der Sorpesee, auch als Sorpetalspeere bekannt, ist ein wahres Multi - Talent: nicht nur, dass er der Wasserregulierung der Ruhr, der Wasserversorgung und der Stromerzeugung dient, bietet er jungen Biologie-Begeisterten auch ein reich gefülltes Forschungsgebiet. Im April 2019 besuchten besuchten die Leistungskurse des Beruflichen Gymnasiums des Elisabeth-Lüders-Berufskollegs die Öko-Station am Sorpesee.

Aber wie wird geforscht?

Um dem See ordentlich auf den Grund zu gehen, lässt sich die Ökologische Station in der Jugendherberge ,,Sorpesee" allerhand einfallen. Am ersten Tag fährt man mit Booten auf den See um Messungen durchzuführen, wodurch man eine gute Gelegenheit hat anzukommen und anderseits bei schönem Wetter einen schönen Ausflug unternimmt.

Neben der Tatsache, dass ein gut geplanter, aber nicht überfüllter Tagesablauf mit Skript, das der Orientierung dient, vorliegt, ist die Station mit tollen und vor allem selbst gebauten Hilfsmitteln ausgestattet. Diese reichen von einem Filter, der über Druck funktioniert, bis hin zu einer Apparatur, die sogar Wasser aus 45 Metern Tiefe unter Eigenantrieb durch Kurbeln an die Wasseroberfläche holt.

Die Proben untersucht man mit speziellen Verfahren und den selbst gebauten Hilfsmitteln selbst. Das Arbeiten an den Geräten ist einfach zu verstehen und falls Rückfragen vorhanden sind, werden diese adäquat beantwortet. Am letzten Tag werden die Ergebnisse ausgewertet, die durch Diagramme eine einfach verständliche Auskunft über Temperatur, Sauerstoff-, Mineralstoff-, Methan-, und Chlorophyllgehalt und Gehalt des anorganischen Kohlenstoffs gibt. Grundsätzlich ist kein tiefgreifendes Vorwissen nötig, um die Untersuchungen, die Arbeiten an den Geräten und die Ergebnisse nachvollziehen zu können.

Insgesamt sind die drei Forschertage eine sehr gute Ergänzung zum Biologieunterricht im Rahmen des Themenkreises Ökologie, in dem oft sowohl Geräte als auch Zeit fehlt sich so intensiv und anschaulich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Alexandra Bathe und Rebecca Reibis (GE 12 des ELBK)

Ökologiestation Sorpesee

Besuch der Hautklinik in Münster (2019)

Besuch der Fachklinik Hornheide in Münster

Der Ausflug der GG11.1 am 20.02.2019 zur Hautklinik Hornheide in Münster, startete um 11:00 Uhr am Hauptbahnhof Hamm. Wir nahmen den Zug und stiegen in Münster in den Bus zur Klinik um. Als wir ankamen, wurden wir nach kurzem Aufenthalt in den Hörsaal geführt, in dem die Präsentationen stattfanden. Nach der Begrüßung wurde uns die Entstehung, Geschichte und der Aufbau der Klinik inklusive der verschiedenen Fachabteilungen mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation vom Fachpfleger für Onkologie, Herrn Averbeck, vorgestellt.

Danach stellte uns Frau Doktor Ackermann ihr Fachgebiet, die Dermatologie vor. Wir erhielten Informationen zu verschiedenen Hautkrebsarten und deren Folgen anhand von Beispielbildern. Besonders war, dass wir passend zur dritten Präsentation über die Herstellung und Anfertigung von Epithesen (künstlicher Ersatz eines Gesichtsteiles) Beispiele für diese Art der Prothesen am Modell sehen und ausprobieren durften.

Zu guter Letzt wurde uns der Verlauf von Hautkrebs einschließlich der epithetischen Versorgung anhand von zwei Fallbeispielen gezeigt. Auch ein Videointerview mit einer Patientin, die nach dem Krebs ein Leben mit Epithesen führte wurde uns gezeigt. Abschließend sind wir zurück zum Bahnhof gefahren und kamen mit dem Zug gegen 17:30 Uhr wieder in Hamm an.

Es war eine gelungene Exkursion, da wir uns diese theoretischen Themen, die wir vorher im Unterricht besprochen hatten, durch das Erlebnis viel besser vorstellen konnten.

Evelina Gisi, Maike Düser, GG11.1

Praktikum Molekulare Genetik an Hochschule (2019)

Praktikum Molekulare Genetik-Hochschule Hamm-Lippstadt

Die Biologie-Leistungskurse der Klassen GE13, GG13.1 und GG13.2 des Beruflichen Gymnasiums haben am 09.01.2019 einen "Ausflug" zur Hochschule Hamm-Lippstadt gemacht, um das im Fachunterricht erworbene theoretische Wissen über die Polymerasenkettenreaktion und die Gelelektrophorese in die Praxis umzusetzen.

Nachdem Grundlagen zur Versuchsdurchführung (z.B. Sicherheitsvorschriften) gemeinsam besprochen worden waren, haben sich die Klassen mit den zugewiesenen Studenten/Studentinnen zum Labor begeben. Bevor das Labor betreten wurde, bekam jeder Schüler einen Laborkittel. Die Klassen wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, die jeweils einen Studenten/eine Studentin an ihrer Seite hatten. Dann konnte jede Gruppe eigenständig mit ihrem Versuch anfangen.

Die Aufgabenstellung für jede Gruppe war, die eigene DNA zu isolieren, eine PCR und eine Gelelektrophorese durchzuführen. Die DNA, die im Prinzip aus allen Gewebeschichten und Körperflüssigkeiten isoliert werden kann, wurde in diesem Praktikum aus Zellen der Haarwurzeln gewonnen. Dafür wurden Haare von zwei Schülern pro Gruppe verwendet. Aus der DNA wurden dann bestimmte Abschnitte auf dem Chromosom 16, die PV92 Allele, durch die PCR amplifiziert und auf Agarosegel durch eine Elektrophorese analysiert.

Die erste Aufgabe bestand darin, die DNA aus den Haarwurzeln zu gewinnen. Zunächst wurde eine Lösung aus Chelexlösung und Proteasen angefertigt. Dann haben sich zwei Schüler jeweils vier Haare mit Haarwurzeln von sich "entnommen", gekürzt, in die Lösung gegeben und für zwei mal fünf Minuten in einem 56°C warmen Wasserbad inkubiert. Nach den ersten fünf Minuten wurde die Mischung vorsichtig mit dem Vortexer vermischt. Nach diesen zehn Minuten wurde die Lösung für weitere zehn Minuten in einem 100°C warmen Wasserbad platziert. Anschließend wurde das Reaktionsgefäß für fünf Minuten bei 9000 rpm zentrifugiert und der Überstand, der sich bildete, wurde entfernt und auf Eis gelegt. Somit wurde die DNA isoliert.

Darauffolgend wurden vier 0,2 ml Gefäße vorbereitet und in jedes Gefäß eine andere Probe pipettiert, um sie später nach der PCR mit den Schülerproben zu vergleichen. Diese vier Proben und die zwei Schülerproben wurden dann für eine längere Zeit im Thermocycler bearbeitet. Während dieser Zeit konnten die Schüler das Labor verlassen und eine Pause für eine Stunde machen. Sie hatten die Möglichkeit, in der Cafeteria der Hochschule etwas zu essen und zu trinken.

Nach der Pause wurde das Agarosegel vorbereitet. Zunächst wurde dafür die Kammer mit dem Gelträger aufgebaut, ein Kamm und zwei Aluminiumsperren eingesetzt. Der Kamm sorgte für die Taschen im Gel, in denen später die Proben platziert wurden. Dann wurde die Agaroseflüssigkeit angemischt, in der Mikrowelle erhitzt und in den Gelträger gegossen. Diese musste dann für ca. 20 Minuten abkühlen. Nach dem Abkühlen wurden die Aliuminiumsperren entfernt und TAE-Puffer in die Elektrophorese-Kammer gegeben. Anschließend wurden die Proben aus dem Thermocycler eingefärbt und in die Geltaschen mittels Pipette gebracht. Zusätzlich wurden in einer der Geltaschen DNA-Marker aufgetragen. Nach dem Auftragen der Proben wurde der Deckel auf die Kammer gesetzt und der Strom eingeschaltet. In den folgenden 15-30 Minuten konnten die Schüler beobachten, wie die orangefarbenen Proben nach rechts wanderten. Nach Ablauf der Zeit nahmen die Schüler die Gelplatte aus der Kammer und färbten diese in blauer Stainfärbelösung. Nach 10 Minuten des Färbens wurde die Gelplatte dann von den Schülern ausgewaschen, bis die Banden der Proben zu erkennen waren. Die Gelplatten der einzelnen Gruppen wurden einlaminiert, damit die Schüler sie mit nach Hause nehmen konnten. Damit war der Versuch abgeschlossen.

Abschließend räumten die Schüler ihren Arbeitsplatz auf und bekamen von den Studenten noch eine kleine Führung durch die Labore, bei dem sie einen Einblick in verschiedenste Laborgeräte bekamen. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr erfolgreicher "Ausflug" war und die Schüler einen umfangreichen Einblick in das Arbeiten im Labor bekamen. Durch den Versuch konnten die meisten das erlernte Wissen besser nachvollziehen und sich die Methoden besser vorstellen.

Laura Bente

Differenzierungsbereich

Aufführung Diffkurs Theaterpädagogik (2017)

Lüders Schüler schreiben Theaterstück in fünf Szenen

Im Rahmen des diesjährigen Differenzierungskurses „Theaterpädagogik“ der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums am ELBK Hamm haben 10 Schüler unter der Leitung von Jeannine Flach und Jennifer Ruda mithilfe einer literarischen Inspiration ein Theaterstück in 5 Szenen geschrieben. Sie entwickelten eigene Handlungsstränge und erfanden Figuren mit besonderen Charaktereigenschaften. Eine Woche lang hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, ihre Rolle einzustudieren und gemeinsam das Theaterstück auf die Beine zu stellen. Darüber hinaus haben sie mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick eigenhändig das Bühnen bild entworfen und gestaltet. Die Aufführung fand schließlich am Mittwoch in der Pausenhalle statt. Teilgenommen haben folgende Schülerinnen und Schüler: Lisa Deschermeier, Annika Gerischer, Anabell Kovacs, Büsra Mutlu, Rosalie Schäfer, Greta Schockenhoff, Melina Schweizer, Ayman Seriyo, Melisa Sönmez, Paulina Triem.

Differenzierungskurs Medienpädagogik (2017)

Vom Schüler zum Filmstar - Projektwoche des Beruflichen Gymnasiums

Filmen, Vertonen, Cutten. Klingt eigentlich ganz einfach, oder?

Wir, die Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Elisabeth-Lüders Berufskollegs in Hamm konnten am eigenen Leib erfahren, das dies nicht der Fall ist. Trotzdem bereuen wir unsere Wahl für den Kurs Medienpädagogik in der Projektwoche, welche vom 23.01.2017 bis zum 27.01.2017 stattfand, auf keinen Fall.

Als Vorbereitung für unsere anstehenden Aufgaben hatten wir 2 Monate zuvor einen einleitenden Workshop mit zwei Experten von der LfM, welche uns in die Thematik eingeführt haben.

Nun waren wir (größtenteils) auf uns alleine gestellt. Die Gruppen sowie die Themen, über die wir einen Film drehen wollten, waren schnell gefunden. Mit der Begleitung von Herrn Krilleke und Herrn Hutny ging es dann los, unsere Zeit verbrachten wir entweder im Medienzentrum oder an unserem jeweiligen Drehort. Auch wenn die Anfänge holprig waren, man vielleicht die ein-oder-andere Szene neu drehen musste oder die Technik etwas spinnte, hatten wir am Ende alle einen fertigen Film.

Das war unsere Projektwoche. Wir waren alle froh, das wir dabei waren und haben viele neue Einblicke in die Welt des Film und Fernsehens erhalten. Die Projektwoche konnte mit freundlicher Unterstützung der folgenden Kooperationspartner erfolgreich gestaltet und durchgeführt werden:

Die Präsentation der Ergebnisse wird voraussichtlich über den TV-Lernsender nrwision des Landes NRW erfolgen. Bisherige Beiträge unserer Schule sind dort bereits in der Mediathek abrufbar.

Kooperationspartner

SozialGenial - Hochbeetbau (Powerpoint) (2019)

Bau eines Gemüsehochbeetes

Eine Kooperation des SozialGenial Differenzierungsbereiches der gymnasialen Oberstufe des ELBK Hamms und der Wilhelm-Busch-Grundschule

SozialGenial - Quartier in Bewegung (Powerpoint) (2019)

Quartier in Bewegung

Eine Kooperation des SozialGenial Differenzierungsbereiches der gymnasialen Oberstufe des ELBK Hamms und der Hermann-Gmeiner-Grundschule

Xpert - Zertifikat (2018)

Happy - SchülerInnen bestehen das Xpert Zertifikat

Erfolgreich kommunizieren und präsentieren

Seid ihr auch aufgeregt oder unsicher, sobald ihr einen Vortrag halten müsst? Wisst ihr manchmal nicht wohin mit euren Händen, stottert ihr, verliert ihr den roten Faden oder fällt euch kein guter Einstieg ein? Auf all diese ungeklärten Fragen erhaltet ihr in dem Kommunikationstrainings-Kurs in der Stufe 12 der GO Antworten!

Hier lernt ihr Methoden, mit euren Stärken und Schwächen umzugehen und euch professionell zu präsentieren, um damit die Vortragstechnik zu optimieren.

Außerdem habt ihr die Möglichkeit durch euer gelerntes Wissen das europaweit anerkannte Xpert-Zertifikat zu erwerben (personal/business/skills). Dieses Zertifikat ist interessant für eure zukünftigen Bewerbungen, z.B. an der Uni, für den späteren Beruf, Praktika oder Auslandsaufenthalte.

Seid ihr motiviert?

Dann entscheidet euch, diesen Psychologie - Kommunikationskurs am Ende der GO 11 zu wählen!

Das im Differenzierungsbereich angebotene Fach (Start August 2015) ist das Ergebnis der Bildungspartnerschaft zwischen der Volkshochschule Hamm und dem Elisabeth-Lüders-Berufskolleg.

Ziel des Projekts/der Kooperation: Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums, Klasse 12, Bildungsschwerpunkt Erziehung und Soziales, auf die Herausforderungen des Berufslebens. Im Mittelpunkt steht die Stärkung von Schlüsselkompetenzen sowie der Kompetenznachweis durch ein unabhängiges und europaweit anerkanntes Zertifikat: "Xpert-Basiszertifikat Sozialkompetenz".

Helios-Theater (2017)

Kooperation mit dem Helios-Theater Hamm

Das Berufliche Gymnasium freut sich seit dem Schuljahr 2017/18 über eine Kooperation mit dem Helios-Theater. Den Schülerinnen und Schülern bietet sich dadurch verstärkt die Möglichkeit des ästhetischen Erlebens bzw. die Möglichkeit, Einblick in die theaterpädagogische Arbeit zu bekommen.

Das vielfältige Angebot des Helios-Theaters an unterschiedlichen Stücken wird ergänzt um professionell begleitete Vor- und Nachbesprechungen, theaterpädagogische Inputs oder die Möglichkeit, mit den Schauspieler*innen in Kontakt zu treten.

Der Theaterschwerpunkt, der sich im Beruflichen Gymnasium des Elisabeth-Lüders-Berufskollegs bisher vor allem im Differenzierungsbereich der Jahrgangsstufe 12 zeigte, erhält durch diese Kooperation ein weiteres Standbein.

Sonderveranstaltungen

Eislauf Jahresabschluss (2018)

Eislaufen der GE 11.1 als Jahresabschluss

Nach der Klausurphase ließ die Klasse GE 11.1 am Freitag, den 14.12.2018 mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Kennedy und Frau Quante das Jahr mit einem Ausflug in die Eissporthalle Hamm ausklingen.

Während einige sich wie die Profis auf dem Eis bewegten, trauten sich andere mit Unterstützung der anderen zum ersten Mal aufs Eis und gingen mit einem tollen Erfolgserlebnis nach Hause! Die Eishalle hatten wir fast für uns allein und von daher jede Menge Raum zum Ausprobieren. Die richtige Musik sorgte zudem für gute Stimmung und das Bistro für die kulinarische Stärkung.

Jetzt freuen wir uns auf die Weihnachtsfeier, die vom Musikkurs unter Leitung von Herrn Hutny vorbereitet und von den Schülerinnen und Schülern durch musikalische Beiträge, Geschichten und kulinarische Leckerbissen aus unterschiedlichen Kulturen bereichert wird.

Einführungstage (2016)

Einführungstage des Beruflichen Gymnasiums

Teamarbeit war gefragt bei der Willkommens-Rallye im Ebert-Park, die die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums für die neuen 11er organisierten.

Mit Geschicklichkeit, kreativen Lösungen und Zusammenhalt meisterten die Schülerinnen und Schüler die erlebnispädagogischen Übungen.

Abgerundet wurde der Tag durch ein gemeinsames Grillen mit den Lehrerinnen und Lehrern bei bestem Wetter und mit guten Gesprächen.

Seminarfahrt der GOE 12.2 (2016)

Auf den Spuren von Goethe und Schiller

Am Montag, den 13.Juni 2016 machte sich unser Deutsch-Leistungskurs gemeinsam mit Herrn Stövesand auf Exkursion in das regnerische Weimar in Thüringen. Nach einer gut vierstündigen Fahrt mit dem IC kamen wir am Bahnhof von Weimar an. Von dort aus ging es zu Fuß bis zum Hostel, wo wir unsere Koffer auspackten und uns bereit für eine erste Stadterkundigung machten. Am Abend aßen wir dann gemeinsam in einem zentralen Lokal und verbrachten den restlichen Tag zusammen als Klasse.

Der Dienstag begann um acht Uhr mit einem Frühstück im Hostel und im Anschluss folgte eine historische Stadtführung, bei der wir als Schüler die Sehenswürdigkeiten Weimars (z.B. das Nationaltheater mit dem Goethe- und Schiller-Denkmal, das Goethe-Gartenhaus, den Park an der Ilm oder die Herzogin Anna Amalia Bibliothek) in Eigenregie vorstellten. Daraufhin besuchten wir das Wohnhaus von Schiller, in dem wir mit Hilfe von Audio Guides mehr über die Vergangenheit und das Leben des Dichters erfuhren.

In der anschließenden Mittagspause stärkten wir uns mit den unterschiedlichsten kulinarischen Speisen, um im Anschluss an einer Führung durch das Goethe Nationalmuseum teilzunehmen. Daran anknüpfend besuchten wir das Goethe Wohnhaus am Frauenplan, in dem wir ebenfalls weitere Informationen über den Werdegang von Johann Wolfgang von Goethe sammeln konnten.

Als Abschluss des Tages gingen wir gemeinsam in eine naheliegende Eisdiele, von der aus wir völlig erschöpft von dem Tag, ins Hostel zurückkehrten. Dort ruhten wir uns aus, bis wir am Abend erneut zu einem gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria aufbrachen. Auch der restliche Abend wurde zusammen in ruhiger Atmosphäre verbracht.

Unser letzter Tag in Weimar war gleichzeitig der bedrückendste, da wir das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald besichtigten. Im Anschluss daran holten wir unsere bereits gepackten und verstauten Koffer aus dem Hostel ab und traten die Heimfahrt nach Hamm an.

E-Twinning

Besuch der Etwinning Partnerschule (2019)

Schüler begrüßen Partner aus Griechenland

Das ELBK Hamm hatte eine griechische Schulklasse zu Gast. Mit großer Freude begrüßten die Schüler des Beruflichen Gymnasiums gemeinsam mit ihrer Lehrerin Katharina Michel 28 Schüler der griechische Partnerschule Mikis Theodorakis aus Oropos, sowie deren Schulleiter und zwei Lehrerinnen. Die Griechen besuchten im Rahmen ihrer Klassenfahrt nach Düsseldorf für einen Tag Hamm, um die Schüller des Lüders-Kollegs kennenzulernen, mit der sie seit Beginn des Schuljahres über die mit EUGeldern geförderte Plattform „etwinning“ online kommunizieren. Erst gab es die offizielle Begrüßung und dann eine Reihe von Spielen, um sich nun gegenseitig „in echt“ kennenzulernen.

Nach einer Stärkung mit typisch deutschem Essen ging es am Nachmittag in die Bowlinghalle. Ein Gegenbesuch ist geplant.

E-twinng-Kurs der GO 11 (2019)

Das Klassenzimmer im Internet

eTwinning Kurs bringt mehr Internationalität in die Schule

Seit diesem Schuljahr gibt es einen eTwinning-Kurs für die elfte Klasse. eTwinning ist eine Initiative der Europäischen Kommission. Lehrer schicken Projektvorschläge an die Plattform, andere Schulen bewerben sich darauf. „Wir wollen so unsere strategischen Partnerschaften ausbauen. Mit eTwinning möchten wir langfristig internationale Kooperationen schließen“, begründet Stephanie Lemke, EU-Beauftragte des Kollegs, das Vorhaben.

Zusammen mit der Englischlehrerin Katharina Michel entwickelte Lemke die Idee zu, eTwinning-Kurs: Einmal die Woche haben die Elftklässler Unterricht im digitalen, internationalen Klassenzimmer. Die Deutschen tragen stets Lederhosen und trinken Bier - mit dem Projektvorschlag „The European - My identity “ fordert Michel die Schüler dazu auf, sich mit Stereotypen und der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Viele Schulen meldeten sich für eine Zusammenarbeit: „Wir mussten richtig aussortieren. Dabei war uns Interesse an längerfristigen Kooperationen wichtiger“, berichtet Michel.

Durchsetzen konnten sich eine Schule aus Griechenland und eine aus Italien. Im digitalen Klassenzimmer lernen sich Schüler nun kennen. Gesprochen wird Englisch. Sie schreiben Kurztext über die Geschichte ihrer Städte, Klischees, Traditionen. Als nächsten Projektschritt entwerfen Sie in Kleingruppen Projektlogos: „Wir rufen zum Wettbewerb zwischen den Ländern auf: Wer entwirft das schönste Emblem für unser Projekt“, verrät Michel.

Kulturen kennenlernen und Freundschaften schließen - auch die Schüler freuen sich über die Chancen von eTwinning. „Wir halten auch mal eine Video-Konferenz mit den andern Schülern. Darauf freue ich mich besonders“, sagte die Schülerin Dana Buchmann. Höhepunkt wird der Besuch von den Griechen im März.

Tutoren Projekt

Kooperationsprojekt Karriere

Seit 2006 verbindet das Elisabeth-Lüders-Berufskolleg mit der Konrad-Adenauer-Realschule ein sehr erfolgreiches Kooperationsprojekt namens "KARriere". Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums sind Tutoren für Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Realschule aus der 8. Jahrgangsstufe, um sie im Fach Mathematik zu unterstützen.

Es handelt sich hierbei nicht um eine klassische Nachhilfe, sondern die Tutoren bereiten für Kleingruppen nach didaktischen Prinzipien Unterricht vor. Vom Oktober bis zum Ende des Schuljahres treffen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Tutoren einmal wöchentlich für 60 Minuten. Ziele des Projektes sind einerseits die Förderung der 8. Klässler in Mathematik und andererseits das Erlernen von pädagogischen Kompetenzen auf Seiten der Tutoren.

Begleitet werden sie von Herrn Klose, Mathematik-Lehrer der KAR, der vor Ort die jungen Lehrkräfte betreut und von Frau Niehaus-Sander, der Bereichsleiterin des Beruflichen Gymnasiums am Elisabeth-Lüders-Berufskolleg, die jedes Jahr Tutoren auswählt. Viele von den Tutoren haben im Anschluss des Abiturs ein Lehramtsstudium gewählt oder sind mittlerweile schon ausgebildeter Lehrer bzw. Lehrerin. Sicher haben die Erfahrungen an der Konrad-Adenauer-Realschule eine wichtige Rolle gespielt.