Projekte an unserer Schule

Fachoberschule (FO)

Praktikumsbegleitung in der Klasse 11

Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule absolvieren in der Klasse 11 ein Jahrespraktikum in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens bzw. in hauswirtschaftlichen oder gastronomischen Betrieben.

Im Verlauf des Jahres müssen die Schülerinnen und Schüler vier Berichte über das Praktikum anfertigen. Die Lehrerinnen und Lehrer der Klasse bereiten diese Berichte vor, bewerten sie und reflektieren sie mit den Schülerinnen und Schülern.

Nach den ersten drei Monaten des Praktikums haben die Schülerinnen und Schüler ihre Praktikumseinrichtungen grundlegend kennengelernt und sich mit den Aufgaben eines Praktikanten und den Anforderungen an das Praktikum vertraut gemacht.

Am Praktikumstag erhalten sie die Möglichkeit, intensiv in den Erfahrungsaustausch mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu treten und über ihre Erfahrungen im Praktikum zu berichten. Oftmals entwickeln sich so praktische Tipps, die den Schülerinnen und Schülern helfen, kritische Situationen im Praktikum zu bewältigen. Vor allem erzählen die Schülerinnen und Schüler aber auch von interessanten Erlebnissen im Praktikum. Zudem werden Strategien diskutiert, die dazu beitragen können, das Praktikumsjahr erfolgreich zu gestalten.

Historischer Erkundungsgang in Hamm zum 09.11.21 

Die Klasse FO 12.4 findet Stolpersteine

Stolperstein

Am 9.11. wird der Reichspogromnacht gedacht. Damals, 1938, war dies der Tag, an dem gewaltsam durch die Nationalsozialisten gelenkt gegen Juden vorgegangen wurde. Es gab tausende tote Menschen, die Opfer der Nationalsozialisten wurden. Heute gedenken wir immer noch der Opfer.

Die sogenannten „Stolpersteine“ holten uns am Dienstag, den 9.11.21, aus dem Politik Unterricht in der Schule. Als Klassengemeinschaft machten wir uns auf den Weg zu den nächstgelegenen Stolpersteinen auf der Wilhelmstraße. Diesen Ort haben zwei Schülerinnen aus der Klasse gewählt, die dort den Rest über die Geschichte der Stolpersteine informierten. Wie wir von ihnen erfahren konnten, sind die Stolpersteine in den Boden vor den Gebäuden eingelassen, in denen früher der Wohnsitz eines jüdischen Menschen war. Der Stolperstein ist kein großer Stein und wenn man nicht genau hinsieht, läuft man daran vorbei, so wie es uns zunächst passiert ist. Auf dem Stein stehen der Name des Verstorbenen, wann er/sie gelebt hat sowie wann und wo er/sie gestorben ist. Auch steht auf dem Stein die Art des Todes. Die Steine sind überall in Hamm und auch weltweit verteilt und am 9.11. gehen Menschen durch die Stadt, putzen die Steine und gedenken so der Opfer.
Weiter ging unsere Wanderung in die Mitte von Hamm. Dort sind wir an dem Denkmal der alten Synagoge stehen geblieben und hörten einen Vortrag zu der Gedenkstätte, die viele zunächst gar nicht wahrnehmen und dieses Denkmal mit einer Sitzgelegenheit verwechseln. Das Denkmal liegt neben dem Santa-Monica Parkplatz. Dort wurde 1938 die Synagoge von Soldaten geschändet und geplündert. Da die Synagoge auch von innen zerstört wurde, waren die Nationalsozialisten der Meinung, dass die Synagoge abgebaut werden müsse. Dies musste die jüdische Bevölkerung mit ihren eigenen Händen machen. Um daran zu denken, dass dort damals eine Synagoge gestanden hat, hat man die Winkel der Kirche dort aufstellen lassen.

Wir reflektierten, dass es wichtig sei auch den Lernort Schule zu verlassen, um die eigene Umgebung besser kennen zu lernen und Dinge wahrzunehmen. An den Stolpersteinen und der Gedenkstätte werden wir nicht mehr unberührt vorbei gehen.

Text: Rebecca Streffing

Stolperstein2
Platz der alten Synagoge

Besuch im Landtag in Düsseldorf (2019)

Politik live in Düsseldorf - SchülerInnen der Fachoberschule besuchen den Landtag

Die Klasse FO 11.3 der Fachoberschule besuchte am 21. November den Landtag in Düsseldorf und schnupperte ein bisschen politische Luft.

Die SchülerInnen nahmen im Plenarsaal auf den Sitzen der Abgeordneten Platz und bekamen einen Einblick in die Arbeit des Landesparlaments. Neben den Informationen darüber, wie der aktuelle Landtag aufbaut ist oder welche zentralen Aufgaben er hat, durften die SchülerInnen auch selbst aktiv werden und eine Planersitzung nachspielen.

Die SchülerInnen schlüpften in die Rolle der Abgeordneten und hielten am Rednerpult, ihre im Unterricht vorbereiteten Reden zur Frage "Wahlrecht ab Geburt?". Ganz wie bei "echten" Sitzungen kamen alle Parteien zu Wort und am Ende wurde über den Gesetzesentwurf abgestimmt.

Anschließend hatten die SchülerInnen in einem Gespräch mit der Abgeordneten Siegrid Beer die Gelegenheit noch mehr über die konkrete Arbeit einer Abgeordneten zu erfahren. Die schulpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen beantwortete den SchülerInnen nicht nur viele Fragen zu ihrer Arbeit sondern auch persönliche Fragen, so dass die SchülerInnen sich ein umfassendes Bild machen konnten. Frau Beer erkundigte sich auch bei den SchülerInnen nach ihren Zukunftsvorstellungen und so ergab sich ein angenehmer Austausch.

Besuch im Landtag

Interreligiöse Werte erleben (2018)

Schülerinnen und Schüler der Unterstufe der Fachoberschule (FO) erforschen interreligiöse Werte im Praktikum und entwickeln eigene Vermittlungsmethoden.

Die Präsenz unterschiedlicher Religionen in den Arbeitsfeldern Gesundheit und Soziales ist nicht nur eine Frage von Mitgliedschaften. Sie berührt auch ganz unmittelbar den Alltag in den Einrichtungen. Religiöse Fragen spielen insofern im Alltag der Einrichtungen eine bedeutsame Rolle.

Im Rahmen des Religionsunterrichtes hat die FO 11 die konzeptionelle oder freie Umsetzung von religiösen Werten/Fragen in ihren Praktikumseinrichtungen zunächst beobachtet und ausgewertet. Anschließend haben die SchülerInnen eigenständig mithilfe der Projektmethode ein Handlungsprodukt entwickelt, welches religiöse Werte unmittelbar realisieren sollte.

Die SchülerInnen die im Bereich Gesundheit tätig sind, haben Kummerkästen für Patienten entwickelt und gestaltet. Im Bereich Soziales wurden eigene Bilderbücher, Memorys oder Puzzles entwickelt und gestaltet. Für dein Bereich Ernährung wurden Bilder gemalt, die diese Thematik aufgreifen.

Foreli 2018

Umweltschutz gegen Plastik (2018)

FO Schülerinnen und Schüler gestalten ein Projekt für den Umweltschutz

Die Oberstufe der Fachoberschule (FO) hat sich der Thematik des Umweltschutzes angenommen und das Projekt "Plastik ist 90er" - Trage Verantwortung entwickelt. Das Projekt thematisiert im Rahmen des Religionsunterrichtes den hohen Plastikkonsum in unserer Gesellschaft und auf unserer Erde.

Heutzutage landen 13 Millionen Tonnen von Plastik im Meer. Diese Menge an Plastik würde ausreichen, um Manhattan 34 Mal im Abfall verschwinden zu lassen. Millionen von Tieren sterben jährlich an dem Plastikmüll, der in allen Meeren zu finden ist, vom Nordpol bis zum Südpol, an den Küsten bis hinaus ins Meer.

Deshalb wollen wir, die FO 12 mit diesem Projekt zeigen, dass anstelle von Plastiktüten, man genauso gut Stoffbeutel nutzen kann, denn diese Alternative ist nicht nur billiger, sondern auch umweltfreundlicher. Wir haben im Rahmen unseres Projektes individuelle Stoffbeutel mit Botschaften für den Umweltschutz gestaltet.

In der Schöpfungsgeschichte steht, dass wir Menschen Verantwortung für die Erde übernehmen sollen. Mit unserem Projekt möchten wir Verantwortung für die Umwelt, für jedes Lebewesen übernehmen und somit dazu beitragen, dass die Erde wieder ein Ort wird, an dem Menschen und Tiere gesund und ohne Hindernisse leben können. Darüber hinaus bauen wir ein Fundament für die nächsten Generationen auf der Erde.

Plastikmüll